Sehr geehrte Alle

Wir möchten hier einen Vorgang gefällig zur gefälligen Kenntnis geben der uns jüngst berührte…

IMG_4435.jpg

Soweit wir das richtig verstanden haben bittet eine Behörde hier uns ( Vorstand ) und Andere (Behörden) um Verständnis für ihre Wünsche ( „möchte“ ).

Soweit so spannend, vorerst…

Also, man ( frau auch, vorsicht, bitte sauber genern! ) lasse sich den Satz nochmal auf der Zunge zergehen, lasse es zu, das er sich ausbreite, in jede Synapse krieche und das Großhirn erreiche:

„Wir bitten um Verständnis, wenn wir dem aktuellen Vorstand des betroffenen Kleingärtnervereins die Verfolgung/ Regulierung der Mängel und Straftatbestände nicht überlassen möchten.“

also, es geht mir um folgenden Passus:

„ …die Verfolgung / Regulierung der Mängel und Straftatbestände nicht überlassen möchten“.

Wir sind Vorstand.
Will heißen Aufgabe im Rahmen unseres Amtes ist …unter anderem klar auch Regulierung von Mängeln ect. Das Tun wir, nachweislich, eben zum Beispiel durch Rückbauberatung+Aufforderung, Toilettensanierung ect…. ganz ohne Verfolgung.( sorry, wir sind hier nicht im Krieg)

Verfolgung ist schlicht nicht unser Arbeitsauftrag.

Erst recht nicht die Verfolgung   von Straftatbeständen. ( Gewaltenteilung uns so ) 

Dafür gibts …Strafverfolgungsbehörden, …schon am Namen zu erkennen.

Es ist eine unglaubliche Anmaßung und versuchter Mißbrauch von ehrenamtlicher Vorstandsarbeit uns eine Verpflichtung dahingehend zu unterstellen und uns eben genau dazu den Willen/die Fähigkeit abzusprechen, sprich Befangenheit zu unterstellen.

Es ist schlicht nicht unsere Aufgabe. Nicht mehr und nicht weniger.

Es versucht aber, und darum geht es uns hier, uns diese Aufgabe im Umkehrschluß aufzubürden und uns dann der Unfähigkeit zu rügen diese Aufgabe zu erfüllen.

Das ist meinen wir der Versuch Vorstandsarbeit eines gewählten Vorstandes wirksam zu unterminieren.

Ein Vorstand muß vor allem das Innensystem regulieren, will heißen, die Geschäfte  bei gestiegenen Anforderungen und gleichzeitigem geringem vorbildungsbedingtem fachlichen Unterbau ( Ehrenamt, oft berufsfremd, Fortbildungssituation im Ehrenamt in Kiel ) ordentlich zu führen, immer im Gesammtrahmen handeln, sowohl innen wie auch in Außenbezügen  ( trefflich abgebildet in der Vetretungsberechtigung im innen und aussen ), gleichzeitig benötigt er auch das Vertrauen der Mitglieder um seine Arbeit im Innen wirkungsvoll tun zu können. (§§ 664 bis 670 bgb, §26 bis 28 bgb, und einschlägige Rechtssprechung hierzu)

das „Vertreten im Aussen“ ist unter den aktuell in Kiel herrschenden Bedingungen kaum mehr möglich, da die Landschaft vorwiegend geprägt ist von einem ungleichen Kräfteverhältniss wo Interessenvertretung des Vereins kaum mehr möglich ist, sondern auf schiere Schadensbegrenzung und Notwehr reduziert wird.

Und unabhängig von allem hier bislang Gesagtem: Wenn das so ist, das eine Behörde solche Aussagen über die Arbeit eines Vorstandes treffen kann , dann ist es endgültig soweit, das sich Behörden ihre Vorstände aussuchen können, dann braucht es keine  Wahlen mehr in Vereinen, dann haben sich Vereine in ihrem Grundgedanken erübrigt.

Erfüllungsgehilfe einer „wünsch-dir-was-Behörde“ ist ein Vorstand laut BGB sicher NICHT