Haushalts-Gedanken…völlig unverbindich

Liebe Mitglieder

 ich habe mir mal ein paar Gedanken zum Haushalt 2022 gemacht.  Dies soll ein Versuch sein, diese Gedanken mal vorzustellen.

Vorab: der KREISVERBAND  hat uns am 10.Februar unsere Aussenstände für den  15.03. 2022 fällig gestellt.  Ich hab erstmal blöd geschaut, da ich davon ausging, das der angebliche Vorstand dahingehend Absprachen getroffen hat, mindestens um weitere Stundung gebeten hat. Mit der Fällig-Stellung gehe ich davon aus das das nicht geschehen ist. 

Forderungen unserer Aussenstände beim Kreisverband

Nun zu meinen Haushaltsgedanken, die o.g. Forderungen ist inkludiert….der Rest absolut noch nicht ansatzweise fertig, ich habe größtenteils die Zahlen aus dem letzten Haushaltsvorschlag behalten, einzig wegen weiterer Solvenzgefährdung die Aufwandtsentschädigungen auf 0 gesetzt…nebenbei um auch keine falschen Anreize zu schaffen was Kandidatur im Ehrenamt angeht  ( jo, es ist ein Ehrenamt…vergessen manche gern )

Ich habe euch zwei Haushalts-Gedanken-Varianten hochgeladen: einmal eine mit Umlage, und einmal eine ohne. 

Das rot markierte sind Zahlen an denen ich größtenteils noch nicht dran war. Einzig sauber eingegeben sind die Pachtforderungen 2022, die Aussenstände und die Wasserkosten, aufgeteilt auf die unterschiedlichen Wassernetze. Da die Wasserkosten auf  Abrechnugnen aus 2021 fußen könnten wir da nicht mal sparen wenn wir bereit wären unsere Wasserverträge komplett bei den Stadtwerken zu kündigen, da dies Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, die schon geliefert wurden. 

Dies verhält sich im Übrigen bei den Aussenständen der Pachtzahlungen genau so. 

Da wir ein fast gänzlich Ungebuchtes jahr 2021 haben ( fragt nicht nach den Gründen, warum das nicht gebucht wurde…ist denk ich momentan auch kein Beinbruch…muß halt nachgearbeitet werden, es sind ca 600 Buchungen )ist es grad schwirig die Aussenstände auf Pächterseite abzuschätzen. Ich werde zeitnach zumindest das nacharbeiten, also Geld, was was der Verein noch von seinen Pächtern zu bekommen hat. Müßte ich im Fall einer Insolvenzanmeldung eh auflisten. 

Problem dabei seh ich aber eben darin das wir das Geld noch nicht „in der Tasche haben, damit also schlecht bis gar nicht kalkulieren können. Das müßt erst mühsam beigetrieben werden. Was sich davon realisieren läßt steht ein bischen in den Sternen. 

Was auf der Ausgabenseite ebenfalls momentan unberücksichtigt ist, sind weitere, momentan schlecht kalkulierbare Bedarfe, wie Entmüllung ( dafür haben wir ml einen Anhänger angeschafft, denn wir haben nicht unerheblich Müll ), Abriß und Kosten für eine neue Geschäftsstelle…da ist ja nun absolut unterirdisch gar nix passiert seit der Beschaffung des neuen Containers. 

Soviel erstmal von mir dazu…dann könnt ihr euch selbst ausrechnen wo ungefähr wir stehen. 

Wer jetzt immer noch glaubt, wir haben Zeit und Ressourcen übrig für interne Streitereien dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Vorerst schmeiße ich die Flinte noch  nicht ins Korn…was soll sie da auch, sondern rechne rum, überlege was verhandelt werden kann und muß und versuche den Überblick zu behalten. Es ist schade das ich weiterhin allem Anschein nach die Einzige bin die das willends ist zu tun, ein Verein besteht ja aus Vielen und nicht allein aus dem Vorstand.

Trotz jüngst erneut angefragter Unterstützung stell ich fest, das es wohl effektiver ist, meinen Hund um Unterstützung zu bitten, als Mitglieder dieses Vereins, leider…

P.S. Was ich vergaß, in 2023 steht uns eine Pachtpreisanpassung ins Haus seitens der Verpächter, die wir also durchreichen müssen. Anpassungen finden gemeinhin nur nach oben statt ;), sollte bekannt sein

Liebe Grüße Christiane