Zur Einordnng der Aktualisierung

Ich habe gerade eben den Haushaltsvorschlag 2022   aktualisiert mit der Differenzierung der BImA-Anteile in unserem „Gesammtrechenpaket“.

Zur Geschichte des aktuellen Kreisverband-Vertrages kann man sich im Netz belesen, zum Beispiel auch auf meiner anderen Seite, den Gartenfreunden-Kiel ( öhm…die hab ich grad maintenace geschaltet…mach ich die Tage wieder auf…alles auf einmal kann ich nicht )

Grob zusammengefasst ist die Geschichte zu diesem Vetrag wie er heute vorliegt ein zähes Ringen in den letzten Jahren, ich glaub seit 2013, in dem jetzt letztlich die Stadt immer mehr eingesprungen ist in Dienstleistungen die ursprünglich der KV hätte leisten sollen. Das ist also eine ordentlich lange Zeit.

Das Drama entstand letzlich daraus das bei Vertragsschluß-Unterschrift angeblich nicht klar war was alles dran hängt, was sich an Bedarfen auch im Rahmen von Haftung und Verkehrssicherungspflichten herausstellen würde. Man hat halt quasi erstmal unterschrieben, und sich dann im Anschluß erbost und über den Tisch gezogen gefühlt und gezeigt. Der letzte Akt ist dabei wohl auch noch nicht abzusehen, könnte aber in den aktuellen Neubepreisungen liegen, denen ja die mühsam errungene letzte Flächenneuberechnung voraus ging. 

 

Etwas Ähnliches steht uns quasi mit der BImA bevor, wobei die Ausgangslage noch verheerender ist, da die Fläche nicht mal ordentlich parzelliert und vermessen ist. ( das ist auch der Grund warum ich die seit meinem Amtszeitbeginn verlangte Unterschrift unter deren Neuen Vertragsvorschlag bislang verweigerte. 

Die Kalkulation von unausweichlichen Pflege-und Erhaltungsmaßnahmen im Vertrag,  die Berechnung von Gemeinschaftsflächen, wie auch deren Ammortisierung mittels Einzelpachtpreisanpassung für die Pächter hat dringend VOR Vertragsschluß zu erfolgen…ansonsten geht da ein ähnliches Drama los wie wir mit Stadt und Kreisverband seit Jahren erleben. 

Im ersten Schritt haben wir 2019 im Rahmen des Rechtsgrundsatzes der Gleichbehandlung den Pachtpreis auf BImA-Land an die stadt angeglichen…die BIma-Koppel ist nämlich in keinster weise „günstiger“ als die Stadt-Flächen, im Gegenteil sie ist sogar durch die vertraglichen Nebenpflichten ( Pflegeaufwandt) teurer. Dies war in keinster Weise kalkuliert. Auch ich habe zu Beginn eine reine Bauch-Kalkulation gemacht, um wenigstens etwas Luft nach oben zu haben, als mir bewußt wurde wie viele tote Bäume ( nicht erledigte vertragliche Pflichten) im Gelände standen.

 

ich hab dann erstmal in 2020 versucht zumindest rudimentär die BImA-Fläche zu vermessen, da die BImA sich weigerte, dies zu tun, aber meine Unterschrift unter ihren sehr viel teureren Neuvertrag wollte. ( da haben wir mittels Rechtsanwalt dann eine zeitlang hin und her-diskutiert…letztlich erfolglos. Die BImA wollte meine Vermessung nicht akzeptieren, selber keine beibringen..hätte die ja Geld gekostet…so verweigerte ich in der Folge schlicht meine Unterschrift. An dem Punkt stehen wir heute noch)

aus meinen eigenen Vermessungen ging hervor, das wir noch nicht einmal die bisherigen Kosten komplett auf die Pächter umlegen können, da die Pächter stur an ihren ALtverträgen festhalten obwohl sie zum Teil deutlich mehr Fläche beanspruchen als in deren Verträgen verzeichnet. 

Gemeinschaftsflächen wurden bei der BImA nie vermessen, noch kalkuliert…also Pflege der Gemeinschaftsflächen, wozu ja zum Beispiel auch die Unfallverhütung durch Wegepflege zählt. ( die Wege auf der BImA-Fläche sind abentheuerlich…auch wieder haftungserheblich für Verein UND Vorstand)

soviel also grob zu vertraglichen wesentlichen Unterschieden  betreffts Kreisverband und BImA.

ein weiteres Schmankel ist wohl, das wir als Verein der vor 2019 kein Mahnwesen hatte, Pachtlücken beim Kreisverband mit Zahlungen von artigen BImA-Pächtern gestopft haben…eben weil wir ja die KV-Pacht ohne Mahnwesen nicht zusammenbekamen.

Wir haben dann ein Mahnwesen eingeführt, um halbwegs Chance zu haben, die Beträge die an den KV anfallen aus KV-Mitteln zu befriedigen, und die Kosten die aus BImA-Vetrag entstehen, aus BImA-Mitteln zu bedienen, im Haushalt haben wir das bislang nicht abgegrenzt weil es uns letztlich klar war, welche pflichten aus welchen Verträgen resultieren…wir haben das ja in Stundenlanger Kleinstarbeit durchgeackert…uns war aber eben auch nicht klar, was anderen nicht klar ist. ( wenn man halstief in der Materie steckt, verliert man manchmal den Überblick, bsp sich in die Nachvollziehbarkeit für dritte hineinzuversetzen. Wohlgemerkt Aufwendungen auf dem BImA-Gelände werden nicht aus Mitgliedsbeiträgen bezahlt, sondern aus dem kleinen Puffer, den wir uns mit Angleichung des Pachtpreises auf Stadt-Kiel-Niveau geschaffen haben…zumindest als sofort greifende Rettungsmaßnahme bis hier alle Informationen vorliegen und solide kalkuliert werden kann, was weiterhin sportlich bleibt, wegen zuletzt Untergang der Geschäftstelle, aber auch davor schon durch die Notwendigkeit der Anschaffung rudimentärster Büroausstattung ( es wurde und wird immer noch mit zur Verfügung gestellten Privatgeräten gearbeitet)

ich denke daraus ergibt sich das sich der KV aktuell mit seinen Forderungen gerne hinten an stellen darf. Er hat immerhin Jahre erheblich davon profitiert, das wir in unseren Haushalten die rechnerische Abgrenzug KV und BImA nicht vornahmen.

Und jetzt darf jeder hier noch mal in sich gehen betreffs des eigenen Gefühls betrogen worden zu sein, betreffs Betrugs-Gebrülle, auch öffnetlichem , wie auch dem Gerücht von angeblich verschwundenen Geldern. 

Danke. Macht euch einen schönen Tag.

p.s. An alle die nur „ihre Ruhe haben wollen“, Ruhe findet man vorwiegend bei und in sich selbst, also ist Ruhe-geben oft der erste Schritt zu eigener Ruhe.

Ach so, ja…wenn mir jetzt noch einer verrät wo das ganze Geld sein soll, was ich angeblich veruntreut habe, dann geb ich einen aus🐸