Sehr geehrter Notvorstand

Wie Ihnen unzweifelhaft nicht entgangen sein kann, übe ich mein „Amt“ die ganze zeit aus, und zwar leider alleine, da keiner von euch bereit ist, auch mal was zu tun.

Ich empfinde es als eine Dreistigkeit, auch Beschlüsse vom Gericht nicht dahingehend zu prüfen, ob sie evtl der Zeit hinterherhinken, unvollständig sind oder…noch schlimmer die Realität nicht abbilden., und das Gericht ggf darauf hinzuweisen.

noch krasser finde ich es, gerade ob der Ihnen bekannten Umstände, meine Aushänge/ Einladung abzuhängen in den Kästen und stattdessen Ihre eigenen dort anzupinnen. Das ist schlicht ne absolute Frechheit.

wenn Sie es tatsächlich für hilfreich halten, die bei uns lange herrschende Kultur der Nicht-Kommunikation bzw das Übergehen von Strukturen hochzuhalten, wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Ausübung ihres Amtes…Sie müssen dann allerdings ohne mich klar kommen.

Ein Gebot der Höflichkeit hätte empfohlen, spätestens am Tag nach Ihrer Ernennung mich einmal anzusprechen ( ich hab ein Gartentor, wo Sie dies vorfinden sollte Ihnen bekannt sein.)

Sie können dies alles natürlich auch allein versuchen zu bewältigen. Dann werden Sie das allerdings ohne Bericht, Übergabe, Einarbeitung und ähnliches tun müssen.

dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß.

ich denke ich habe lang genug versucht auf Leute zuzugehen. Ich hab fertig damit.

Ihre eigene Rolle hier, im Zurück-treten statt im Vor-treten ob der Geschehnisse und Ihrer Kenntnis der Umstände habe ich lebhaft im Gedächtnis behalten. Also, wenn jetzt Sie versuchen wollen, Verein allein zu spielen, herzlich willkommen und viel Freude im Amt

Mit freundlichen Grüßen Christiane