Vorstandsbericht, Petra Christiane Stohbusch-Bugdayci

Ha😇, grad jaul ich noch Sabiene aufs band das ich nicht weiß wie ich das physisch schaffen soll, den Vorstandsbericht zu schreiben, ob mit hilfe von KI, Sprachaufnahme, ect…da hat ich auch schon die Antwort…ich machs einfach hier, klassisch, getippt, nicht auf einmal, sondern fortlaufend…immer mal bischen wenn genug Kraft da ist…auf gehts

oh neiiin, jetzt hab ich n n tippfehler in der url…in meinem Namen🙈. Ich lass das jetzt so…erstmal. Irgendwie find ichs auch lustig, da mein exakter Name wie auch die Schreibweise…mit oder ohne bindestrich und son bla, in dieser geschichte auch ne Rolle spielte. Ick werd halt scheints nicht jünger, selbst die Tippfehler vermehren sich exponentiell

Vorstandsbericht über meine Amtszeit beginnend mit meiner Wahl 2019

…zuerst als zweite Vorsitzende mit Gert Kussin Junjor…dann aufgerückt zur ersten Vorsitzenden mit Maike kraeft-Schlechtweg…

ich muß hier allerdings noch etwas weiter ausholen, bis ins Jahr 2018, als Gert mich anfing zu belabern, ihm „zu helfen“

ich hab erst nein gesagt, und ihm, der sich mir als frisch gewählter erster Vorsitzender vorstellte, das Kleingartrenentwicklungskonzept der Stadt Kiel in die Hand gedrückt…physisch, ich hatte mir kurz vorher ein Druckexemplar im Rathaus geholt ( war recht lustig, die Dame die es mir gab, freute sich wie bolle, das endlich noch jemand die haben will…waren ja schon ne ganze Zeit gedruckt verfügbar, aber irgendwie hatten die wohl noch einige Exemplare die keiner mehr so richtig haben wollte)

ich selbst bin seit ü 25 Jahren Mitglied in diesem Verein, war 2014 kurz im Vorstand, somit weiß ich um diverse, eher gruselige Umstände.

zum Beispiel, das es seit jeher eine komische Tradition im Verein gibt, nämlich dem Vorstand Betrug nachzusagen…allerdings nur übern Gartenzaun. Auf den Mitgleiderversammlungen traute man sich nicht einmal das Nachfragen . Warum das so ist…langsam bekomm ich eine Ahnung davon.

Es gab in der Zeit die ich im Verein überblick einige, wenige Versuche, das Gerücht „Betrug“ gerichtlich zu verifizieren…es wurde davon meistenteils allerdings recht schnell Abstand genommen, schlicht, weil den Leuten auch sehr radikal der Mund Verboten wurde, notfalls auch mit nicht unerheblicher  Gewalt, bzw sie ihrerseits um rechtliche Folgen fürchten mußten, da wurden schon mal ganz schamlos völlig schwachsinnige Verfahren angezettelt, die der Verein gänzlich verlor, die Bock-Geschichte ist zum Beispiel eines dieser Dinge, ich hab den Vergleich damals auf die Webseite gelegt…ups, das fällt mir jetzt erst auf, ähm…das war ja 2014…also in meiner kurzen Zeit im Vorstand damals. Ich erinner mich bruchstückhaft an ein paar Details dazu. Aber das ist sehr wenig, ich hatte keine Ahnung von vorstandsarbeit, versuchte mich einzuarbeiten, was schon an nicht funktionierenden Arbeitsmitteln scheiterte, weswegen ich dann recht fix zurücktrat ( es folgte ein unschöner shitstorm, Vereinsintern, betrieben von ein paar bestimmten Leuten. Ich hab einfach nur dafür gesorgt wieder Ruhe zu bekommen. Ich hab den Vergleich jetzt in meiner cloud gefunden…er müste aber schon auf dieser website liegen…muß halt wer suchen wenns wen interessiert. Wo ICH ihn jetzt finde hab ich ja grad erledigt. )

Betrug-Betrug-Gebrülle

…auch ne Tradition, wenn man schon sonst keine hat. Irgendwann wurde ich schon mal neugierig, hatte ja aber auch die Erfahrung gemacht, das man besser nicht genauer nachfragt.

aber ich hab einem älteren Mitglied damals versprochen, die traurig über meinen baldigen Rücktritt war, wenn ichs nochmal mach mach ichs richtig,  im Sinne von vollständig, keinen halben Kram mehr…damals war erstmal schlicht Selbstschutz dran, und einordnen was ich da erlebt hatte.

Gert junj Anfrage

irgendwann übergab er mir einen Schlüssel, ich soll doch mal gucken. Ich fühlte mich nicht sehr wohl damit, gerade auch weil der vorige Vorstand noch durchaus vorhanden war, er Gert mir auch immer wieder versuchte einzureden, das der total Scheiße sei, drohen würde ( was er teilweise auch tat, aber einzig betreffs legalem Handeln…also das war so wenig überblickbar, das ich die ersten Male nur nachts in die Geschäftstelle gegangen bin. Mit besagtem erhaltenem Schlüssel.

das war eigentlich absurd-komisch, ich also im Dunklen, nachts, mit Müllsäcken bewaffnet und einem Schlüssel den ich nur fraglich haben durfte…da ja nicht gewählt, nix offizielles in der Tasche, in die Geschäftstelle. Dort fand ich einen übervollen briefkasten vor, mit reichlich durchweichter Post. Die hab ich dann eingesammelt, und sortiert, fast durchgängig nur Mahnungen, Zeugnisse eines Kontos das immer mehr in s Minus rutschte. Zum Teil hab ich das damals noch mit Pächtern sortiert, die dürften sich da auch noch dran erinnern.

ja, und dann Fußboden und Tisch in der Geschäftsstelle…übersäht mit Papieren, Loseblattsammlung…wobei mir der letzte Rechnungsführer später mal erzählte das er Fotos aus der letzten Zeit hat, also wie er es hinterlassen hat.

ich hab dann mit meinen Schwarzen Müllsäcken den Kram zusammengerafft, und mit nach hause genommen, um dort in Ruhe ( ohne die permanente Panik im Nacken das jemand vorbeikommt, und ich keine Legitimation habe mich dort aufzuhalten) auf dem Fußboden meiner Laube die Säcke auszuschütten, und bei Kerzenlicht zu versuchen etwas Ordnung in den Fund zu bringen.

Ich habe erste rudimentär Ordner erstellt, um zumindest die aktuellen Geschäftsvorfälle nachvollziehen zu können. Rückfragen an Gert Junj ergaben wnig sinnhaftes. Es gab dann in der Zeit noch einen Besuch bei ihm zuhause, wo ich auf dem Bett seiner Junggesellenwohnung ebenso rumgekrochen bin, und Papiere eingesammelt hab.

Unterstützung

ich habe ihn damals durchaus als bemüht wahrgenommen, wenn er auch nicht viel beisteuern konnte. Ich hatte ofter Fragen dergestalt: „ kannst du etwas zu Vorgang xy sagen, der ja in Papier vz ( schon abgelegt von mir in meinen rudimentären Ordnern) erwähnt ist??“

Ich habe dann in der Zeit damals auch seinen Vater mal besucht, mit ähnlichen Fragen..,und mit ähnlichen Ergebnissen…beide wußten nix, schimpften aber recht intensiv und ausdauernd auf die anderen Mitglieder des vorigen Vorstandes.

Mir n Ruck geben

mir schwante, weiter komm ich nicht, beim Vorfeld ausloten, also rein in die Suppe…nützt ja nix. Meine Neugier, diese verdammte Neugier🤷‍♀️

Innerlich hab ich da dann ja gesagt zur Kandidatur. Mir und Maike Vollmachten besorgt von Gert…Maike war von Anfang an dabei, da ich nach den ersten scheuen Blicken auf das Chaos, spätestens jedoch  als Gert mir USB-Sticks gab, sagte ich brauch hier jemanden dem ich vertrauen kann und der Zahlen, Buchhaltung, Excell und so kann. Ich hab das schlicht nie gelernt, hab bis zu letzt auf dem Job-Center um nen blöden simplen Excell-Kurs gebettelt. Nun, die fanden das wirtschaftlich wohl sinniger, mich stattdessesen in die Grundsicherung outzusourcen…so kommt man ins Ehrenamt🤷‍♀️, wenn Fortbildungsmöglichkeiten und Teilhabe Menschen staatlich versagt bleiben, dann bleibt immerhin das Ehrenamt.

Wir musten dann ja erstmal ne Mitgliederversammlung organisieren

will heißen, ich mußte das, Gert blieb weiter eher im Hintergrund, konnte zwar Zahlungen leisten übers Vereinskonto…ich hab bis heute nicht begriffen wie das gibg, denn damals hatten wir ja noch ne gemeinsame Vertretungsberechtigung, aber nun jut…es ging auch um Notanweisungen, denn faktisch waren wir Bankrott…nur das das, mich eingeschlossen damals noch keiner gerafft hat.

Eigentlich bin ich jetzt, August 2022 erst soweit, ( nachdem ich den ganzen Winter Jura gepaukt hab wie ne blöde, das ich mich dahingehend weit aus dem Fenster lehne. Ich häng seit längerem ohne konkreten Durchblick mit den Insodelikten rum. Erst jetzt war ich soweit das ich es eigentlich erstmal für mich persönlich , geprüft habe, und genau verorten kann wann und durch wen es welche Bankrottdelikte gab. Das würde ich bei Bedarf auch zur Not nem Staatsanwalt so erklären, und ich hoffe bzw denke er wird mir weitestgehend folgen. ( auch dieser ganze Kram liegt selbstverständlich nicht lokal bei mir , sondern in der cloud 😌

aber genau das ist der Haken bei diesem JOB…als Vorstand kannste nicht viel und früh krähen, das muß substantiiert sein, was du raushaust. Also lieber weitestgehend erstmal den Ball flach halten, bis du sicher bist das du etwas nicht nur „Behaupten“, sondern auch belegen kannst. Also geht davon aus das ich weitestgehend belegen kann, oder alternativ sich Dinge aus dem Kontext ergeben…sonst würd ich mir die Schreibarbeit hier nicht machen.

in dieser ersten zeit bin ich fußläufig mir bekannte zuverlässige Pächter abgeklappert mit gert Junj, um sie zu bitten, einfach erstmal die Pacht und Mitgliedsbeitrag genau wie im letzten Jahr zu überweisen, um das Konto solvent zu bekommen, bzw um einen Puffer bis zur Mitgliederversammlung zu bekommen.Ich bedank mich nochmal nachträglich für das Vertrauen. Ich hab nicht mehr genau im Kopp ob das 2018 oder Anfang Frühjahr 1019 war…müsst ich auf die ersten Vollmachen bzw deren Datum schauen. Jedenfalls wr es ab da wo mir das Ausmaß des Dramas kenntlich wurde,, also ab Briefkstenleerung und Müllsackaktionen in der Geschäftsstelle

2019

es fand dann erstmal meine erste Wahl, zur zweiten Vorsitzenden zusammen mit Gert Junjor als erstem Vorsitzendem statt.

Ich hab dann mit Maike zusammen den saustall versucht zu sortieren, will heißen erstmal ein Büro aufgebraut. Die „Übergabe“ vom vorsigen Vorstand erfolgte reichtlich spät, gibts hier aber was zu auf der website. Glaub ich (ich hab soviel gebloggt hier in der Zeit seit es die Seite gibt, das ich zum Teil den Überblick verloren hab. Hatte kürzich schon überlegt, ob ich die suchfunktion in wp mal aktivier…ich hab aber teilweise so lustige Titelnamen gewählt, das die evtl nicht viel nützt)

Gerts Zutun in dieser ersten Zeit: wenig, aber dem ist wohl schlicht geschuldet, das er eben wenig wußte. Er hat sich immerhin um Hilfe an mich gewandt, das muß okay sein. Das er einen recht kreativen Umgang mit Wahrheit hatte erschloß sich mir relativ früh ( bei einer Situation in seinem Auto noch vor der Wahl), zumindest ist mein Umgang mit dem was ich für wahr erachte ein anderer als seiner…

ich war also von Anfang an auf der Hut, Maike wußte ebenfalls darum. Es gibt Schriftstücke die ich schlicht nicht mit unterschrieben hab, in der Zeit als wir noch gemeinsam vertretungsberechtigt waren vor der Änderung der Satzung. ( hat er glaub gar nicht bemerkt.

Meine erste zeit mit Maike war vorwiegend, den Pächterbestand zu klären und bestmöglich abzulegen, also den ist-Bestand, inklusive ehemaliger Pächter wo wir noch Ansprüche geltend machen konnten. Solvenz herzustellen und zu erhalten war ja vorrangiges Ziel. Dies gestaltete sich klar mit weitgehend ohne Unterlagen schwierig.

wir haben uns dann auf die Verjährungsgrenzen fokussiert, 3 Jahre für Beiträge und Pachten, wo ja bei klarer Grundstückszuordnung klar war, wieviel quadratmeter in Rechnung zu stellen sind. Ich habe im ersten Jahr schon den Pachtpreis nach dem rechtsgrundsatz der Gleichbehandlung auf dem der MImA zugeordneten Land auf den selben Pachtpreis festgesetzt den wir beim klar definierten Stadt-Gelände hatten. Erstens wars weniger Rechnerei, und zweitens konnten wir absolut nicht ergründen, was nun der Pachtpreis auf diesem Gelände sein sollte, den der vorige Vorstand erhoben hat. Wir haben dazu Pächter gebeten alte Rechnungen mitzubringen…aber auch da ergab sich eben kein einheitliches Bild. Das waren scheints völlig unterschiedliche, willkürlich anmutende Beträge.

so das schlussendlich eine Angleichung unsere einzige Rettung war.nebenbei hatten wir langsam auch schlicht die Schnauze voll, täglich im Ungewissen zu buddeln. Damals ahnten wir allerdings noch nicht mal das es später zweifel in Vertragsgrundlagen geben wird. Im Gegenteil, wir haben noch 3000 Euro in nen Anwalt investiert, der den „Neuvertrag“ prüfen sollte, in den die BImA uns hineindrängen wollte.

Die haben jede meiner Bemängelungen abgebügelt. Egal wie fundiert meine Einwände waren. Nun hab ich gelernt Verträge verhandelt man. Und wenn  ich mich immer mehr des Eindruckes nicht erwehren kann, das es hier Verhandlungsspielraum gibt, denn…nun ja, denn unterschreib ich halt nix.

Ich hab dann ebenfalls in der Zeit angefangen das „BImA-Gelände“ selbst zu vermessen. Es war nämlich nicht vermessen, also parzelliert. Dies war wiederum wichtig, um Gesammt-Quadratmeter-Bepreisungen nachvollziehe zu können. Scheißarbeit, mit so ner Bauern-App…dacht ich bekomms Schielen, weil ich den ganzen Tag nur noch auf Bildschirme glotzte.

Es wurde ziemlich schnell klar, das wir hier einen beschissene Zahlungsmoral haben, unter anderem waren wir bis in die Wik bekannt als der Verein, bei dem man umonst nen Garten bekommt, weil es sich scheints rumgesprochen hatte, das es hier bisher kein Mahnwesen gab.

Letzteres haben wir dann anfänglich versucht, hauseigen zu machen…sprich Maike fing auch langsam das Schielen an. Menno, ich hatte sie angeworben mit dem Argument, hier ist Potential. Hätt ich gewußt. 🙈

naja, ich denk immer noch das hier Potential ist, muß nur erstmal freigebuddelt werden. Wie tief man dafür graben muß ahnte ich damals noch nicht.

Naja, das Jahr 2019 ging ins Land, Herr P der gewählte Revisor hat das auch ganz gut mitbekommen, unsere Anfangszeit, unter anderem kann er die „Übergabe“ des vorigen Vorstandes bezeugen. Naja, nicht direkt, glaub ich, aber die „Produkte“ daraus.

Es ging dann 2019 auch das bis aktuell anhaltende „Geschieße“ schon los, allerdings mit anderen Rollen. Z.b. schoß damals eine Pächterin gegen ein anderes Mitglied, der damals noch im Vorstand war…ratet mal wen😂…allerdings lief das eben dummerweise über meinen Schreibtisch, da Herr Kussin Juj sei Amt dahingehend ausgefüllt sah, alle zwei Wochen mal mit physischer Anwesenheit in der Geschäftstelle zu glänzen und mehr sinnvolles nicht einbrachte. Unter anderem weigerte er sich hartnäckig irgendwas mal zu verschriftlichen. Kommunkation lief einzig über messengerdienste , wenn ich Nachfragen hatte, und auch da beschränkt er sich auf Sprachnachrichten.

ansonsten war er aber nicht unnett…nur halt wenig hilfreich.

Wir haben versucht, dem erweiterten Vorstand Aufgaben-Bewußtheit zu vermitteln. Anfangs lief das auch ganz gut. Auch die Mitglieder wollten mehr und mehr was, zeigten Engagement.

Es war also okay, das wir aus dem Büro kaum mehr rauskamen, und ich nach Feierabend im Büro faktisch noch lang nicht Feierabend hatte. Ich hab, verdammt, noch nie soviel gearbeitet,,,20 Stunden täglich waren „normal“. Abends dann halt endlos lesen, auch  und gerade vereinsrechtliche Zusammenhänge zu speziellen Fallkonstellationen. Wie geh ich mit dieser Situation um, wie mit jener.

ich hatte das Gefühl, das es aufwärt geht. Oder zumindest die Hoffnung, das der Einsatz nicht umsonst war.

Was damals sehr lustig war, das ich feststellte das ich kaum bis gar kein Gefühl für meine Arbeit hatte. Ich bin bespielsweise morgens ins Büro geschlappt ( oft mit Abholung von Maike), und hab ihr schon im Auto erzählt:“ mensch, ich hab was neues entdeckt, hab dazu gestern abend noch lang gelesen…“ und das ich eigtnlich Maike brauchte die mir erklärte das ich 🤔 „ gearbeitet“ hatte. Von mir aus bin ich lang nicht auf die Idee gekommen das aufzuschreiben oder überhaupt wahrzunehmen.

Wir haben dann angefangen Stundenzettel zu machen, auch weil wir entdeckten, das wir das eigentlich müssen, das der vorige Vorstand das mal beschlossen hat, nur anscheinend selbst nicht gemacht hatte. Wir fanden keine Stundenzettel vor. Nun haben wir das also angefangen, und dann mußte Maike mir noch erklären was Arbeit ist. Ich hatte bis dato auch nur körperliche Arbeit als Arbeit angesehen, ohne groß drüber nachzudenken.wenn ich also den ganzen Abend aus nem rutergeladenen Urteil nicht mehr rauskam, und es Maike den nächsten Tag begeistert erzählte, war ich überrascht,das sie mir sagte, das ich „gearbeitet“ hatte. ( wieso, hat doch Spaß gemacht…ich war da echt voll blöd🤭)

Ein weiteres Problem in diesem ersten Jahr war die ermittlung der Aufwandtsentschädigung des Vorstands. Nachdem wir etliche Altprotokolle ausgewertet hatten kamen wir zu dem Schluss, das die Höhe die in den vorigen Jahren an „den Vorstand“ ausgezahlt wurde, nicht zu halten war. ( wir haben später daz nen ordner mit Kommentaren erstellt, 20 Jahre konnten wir das zurückverfolgen. Also ob Geld und Beschlüsse dazu konsistent waren. Sie waren es nicht. Wohlgemerkt, nachweislich zwanzig Jahre lang. Will heißn, es war in den Jahresabschlüssen nicht sauber und logisch nachvollziehbar abgebildet, es erschloss sich keine Logik bezüglich der vorliegenden Beschlüsse, ect)

Letztlich war unsere Frage ja erstmal eine ganz einfach. Für wieviel Geld arbeiten wir hier. Maike und ich sind beide Armutsbetroffen, also war die Frage schon naheliegend. Kann sich Maike z.b. nach Bergeweise Arbeit und teilweise anstrengendem Kundenkontakt am Ende des Jahres eine ersehnte neue Matratze leisten? Ode ich mir Bücher, Fortbildung die ich nicht vereinsbezogen abrechnen möchte und kann.

Nein, das gönnte uns „der Verein“ nicht. Aber ordentliche, saubere Arbeit wurde natürlich erwartet….sach ich mal nix zu. Ehren-Amt eben…viel Amt ( Verantwortung, Haftung, nerv) wenig Ehre

Kussin junj ist dann auf meine sanften Druck hin am 12.09.2019 zurückgetreten….weil ich schlicht die Schnauze voll hatte von seinem elegant aufgestellten nicht-hilfreich-sein, seinen Versuchen, den Verein mit eigenen Forderungen noch mehr in die Bredullie zu bringen, wie auch seiner extremen Gleichgültigkeit. Er hatte mir im Vorfeld immer wieder gesagt wie egal ihm das alles ist, und wenn mir so daran gelegen ist hier Vorstand zu sein, soll ich es eben tun…nun ja, inzwischen scheint sich seine Haltung diesbetreffend geändert zu haben, er bekämpft mich aktuell mit hohem elan,…aber immer noch wenig bis keiner Ahnung, aber dazu später.

2020

…wurde uns dann auch nach Prüfung der Immobilienwirschaft, Bereich Kleingärten Kiel im Rahmen der …puh, jetzt fehlt mir das Wort. Gemeinnützigkeitsprüfung, also der Kleingärtnerischen, nicht der die das finanzamt macht. Also, uns wurde unverblümt mitgeteilt, das sie in den Jahresabschlüssen 2014 bis zu unserem ersten 2019 ( also der 2018 war da noch inkludiert) gesagt, das sie in diesen Abschlüssen keinerlei Logik erkennen konnten.

Hm, uns ging das auch so. Ich hab die Abschlüsse 2014 bis 2018 später mal einer freundin gezeigt, die bei der Bundeskasse arbeitet ( also sowas studiert hat). Die war auch nur am staunen, konnte dann aber ein merkwürdiges Muster erkennen. Ein Muster welches…uns noch mehr rätselnd zurückließ. Hat aber in den vergangenen Jahren anscheinend kein Mitglied gestört. Auch die „Revisionen“ liefen immer astrein durch.

wir haben erstmal mit dem versucht weiterzuarbeiten was wir hatten. Unser eignes Wissen, bzw die Bereitschaft uns welches zu erarbeiten, eigene Rechner…die ham wir mitgebracht, da wir vorerst keine kaufen wollten, bis das Ding stabil ist…und das war es noch lange nicht.

Jedenfalls bekam ich eine ungefähre Vorstellung davon das der letzte Rechnungsführer der einzige war, der hier noch gearbeitet hat. Der Vater von unserem jungen Gert hat ihm wirklich quasi alles auf den Schreibtisch gepackt, ich bekam ständig auf Nachfragen die Antwort: „ das macht T“.

Und ich realisierte das ich in ein ähnliches Debakel rutschte, das ich nämlich Maike völlig überfrachtet, aber Unterstützung bekam ich nicht mobilisiert. Also hing der ganze Kram letztlich an uns beiden. Zum Teil hatten wir noch wenige Mitglieder die mal Aushänge machten, Müll wegbrachten, ohne das wir selbst losmußten, also die Anspruchhaltung an uns war irre von Seite der Mitglieder. inzwischen sitzte ich hier komplett alleine. Es wurde vorwiegend gejault, das „Andere“ auch mal was machen sollen…will heißen, jeder den wir fragten hatte innerhalb kurzer zeit den Eindruck einer unfaieren Lastenverteilung, und zog für sich persönlich dann den Schluss, eben nix mehr zu machen, womit an den Verbleibenden immer mehr hängen blieb. Gleichzeitig wurden die Forderungen nach mehr Leistung/ Qualität vom Vorstand weiter hochgeschraubt. In dem Kontext sehe ich auch das wachsene Gebrülle um Betrug und die aktuelle Situation in der wir jetzt, ungebremst eskaliert, stecken.

2020 hatten wir dann die letzte Revision. Die liegt hier auch auf der website. Auch dabei wurde diese hohe Ansprchshaltung deutlich. Ich hab mich z.b. mit dem Revisor in die Flicken bekommen, da er richtig viele Stunden forderte…die ich zusätzlich erbringen mußte, nicht unanstrengende Stunden, da er hohe Anforderungen hatte…letztlich bin ich trotzdem dankbar für diese sehr penieble Revision, gerade weil sie den IST-Zustand sehr deutlich abbildet. Tja, und denn sind auch die letzten Revisoren zurückgetreten..mit bekannten Argumenten, ich war wieder nicht nett genug, hab gewagt auch mal auf mich selbst zu achten, hab Grenzen meiner eigenen Kraft versucht deutlich zu machen.

2021

tja und dann kam Corona…will heißen, dann wurde begonnen scharf auf den Vorstand und seine bisherige Arbeit zu schießen.

alle drehten peu a peu durch, jeder auf seine Weise.

zu Anfang gings noch, wir haben halt durch die Scheibe gearbeitet ( Plexiglas im Fenster, Kunde draussen, wir drinnen, andre Möglichkeiten gabs auf die Schnelle nicht )

der eh vorher schon ungemütliche Ton wurde noch ungemütlicher, die Rechthberei, aber auch die Raushalterei nahm zu.

die Haushalte und Jahresabschlüsse haben wir ab da nur kommissarisch  im Rest-Verbliebenen erweiterten Vorstand beschlossen und hier eingestellt, und erstmal abgewartet.

Mitgliederversammlung wollten wir nicht durchführen unter diesen Bedingungen, da es gerade in der ersten Zeit wenig bis keine Rechtssicherheit gab.

Am 14.06.2021 trat dann Maike zurück, bzw ich hab sie rausgelasen, wegen gesteigertem Mobbing hier im Verein gegen den Vorstand. Also eigentlich gegen mich. Aber ich hab mir gedacht, da ich die längere Bindung zum Verein habe, und sie ja nur angeworben hat, muß sie rauskönnen. Das wir nicht beide rauskonnte, da der Verein sonst vorstandslos würde war mir klar…ihr auch, wir haben oft genug drüber geredet also über „was passiert wenn“.

ich hab eines Abends auf dem Nachhauseweg zu ihr gesgt, ich tret zurück…aber ich fahr jtzt erst noch nach Real, einkaufen, danch schreib ichs ( also den Rücktritt). Sie wußte was sie tun mußte. Ganz sicher war ich mir nicht, ob sie es tut, aber doof isse ja nicht.

Als ich nachhause kam und mich an den Rechner setzte, hatte ich ihren Rücktritt in den mails..handschriftlich mit Unterschrift, als Bild eingescannt.

zu der Zeit gabs schon fake-Pizza-Bestellung an ihren Haushalt, extreme Lügenverbreitung, Betrugsvorwürfe, Spaltung…es herrschte purer Irrsinn.

Ich kam den ganzen mutwillig getreuten Gerüchten gar nimmer hinterhergelaufen, zudem ich da schon die fortschreitende Gehstörung hatte, und das meiste mündlich durch die Gemeinde getragen wurde. Die waren schlicht körperlich fitter als ich, das war ihr plus.

Man ziegte mich dann an wegen…“Insolvenzverschleppung“ und anderem Krams. Ich zeigte ab einem gewissen Punkt gegen-an.. wegen Nötigung, Bedrohung, was mir halt so einfiel und was nach eigenprüfung chance auf Erfolg haben könnte. Ehrlich, ich hatte die Schnauze so mega voll.

wobei ich derzeit die Anzeigen ( an die ich mich erinner, ich hab da irgendwann auch echt den Überblick verloren, also sowohl bei denen gegen mich, als auch bei denen die ich selbst erstattet hab. Bislang hab ich keinerlei wirksame Vorladungen bekommen, zumindest nicht das ich welche erinner.  Ich bekam mal einen Befragungsbogen von der Polizei, da stimmte alles mögliche nicht, ich schätz die ham das auch irgendwann durcheinander bekommen . Da konnte keine Sau mehr durchsteigen.

interessanter finde ich inzwischen allerdings die Anzeigen die bisher noch nicht eingestellt wurden. Einstellungen hab ich bisher in zwei Sachen bekommen. Die Begründungen lesen sich spannend, ich steh ja auf so Juristischen Krams ( auch wenn ich mittlerweilen von 25-Seiten-skripten eher Kopfweh bekomm)

aber es sind halt noch Anzeigen im Anzeigenjungle über, das heißt die „leben“ noch. Ich geh davon aus, wenn man was von mir will wird man mich das schon wissen lassen. Wenn ich in diesem Verein jedem brüller hinterhergerannt wär, wär ich eh mittlerweilen im Niemannsweg🤷‍♀️

2022

tja nun ich arbeite inzwischen ohne Buchhaltung, also eher intuitiv. Das muß halt irgendwernacharbeiten, wer auch immer dazu Lust hat. Ich kanns schlicht nicht, zumindest erst recht nicht unter weiterhin anhaltendem Dauerbeschuss.

Zahlen waren eh nie so meins, nicht umsonst hatte ich Maike dazugeholt. Und ich vergreif mich ungern an Dinen die ich nicht kann, also von dene ich nicht mal im Ansatz Ahnug hab. Ich bekomm heut noch keine Excell-Gestaltung hin, obwohl ich mittlerweilen wenigstens kapiert hab was ne zelle, was ne Zeile und was ne Spalte ist. Momentan beschränk ich mich vorwiegend darauf, die von Maike hinterlassenen Tabellen nicht kaputt zu machen.

Ich hab oft genug um Hilfe gebeten hier. Es gibt hier aber keine Hilfe, sonderneinzig Ausreden. Und besagte Betrugsvorwürfe. Also man möchte nicht Mit-Machen, sondern statdessen Bessermachen. 

Dummerweise betrifft das hier 100% aller Mitglieder, wobei wir mittlerweilen scheints wenigstens ein Mitglied haben welches Bilanzen lesen kann und sich dafür interessiert.  Leider wendet die Dame das gegen mich, den momentanen Vorstand an, was im Verein wenig hilfreich ist.

Grundsätzlich bin ich ihr aber nicht undankbar, denn sie hat etwas geschafft, was ich nicht geschafft habe, trotz aller Arbeit die ich hier reingesteckt hab: sie hat diesen Laden gründlich durcheinandergewirbelt, und hoffentlich in Teilen aufgeweckt, das war nämlich dringend überfällig.

Zwei Dinge möchte ich noch genauer beschreiben…ich stell sie als gesonderte Beiträge ein, als Anhang zum Vorstandsbericht

Abschließen möcht ich mit einem Satz aus unserer Satzung die ja mittlerweilen allen gut bekannt sein sollte. Und zwar dem auf der ersten Seite ( ich weiß, oft überlesen Leute die erste Seite, geht mir auch bei Büchern so, is halt Formal-Kram)

Das Vereinswesen ist die ursprünglichste Form der Demokratie“

( Dirk Sielmann 2015)

mir schwant wir haben unser Demokratie-Verständnis, zumindest in Teilen, verloren. Wird Zeit das wir uns wieder erinnern.

Liebe Grüsse christiane

Vorstandsbericht1

P.S. Ich werd das hier am Ende als unterschriebenes downloadfähiges PDF hinterlegen, für „SelbstLeser“. Zudem suche ich grad noch nach Browser-Plugin-Lösungen, die ich hier am Ende verlinken werde, so das Menschen, denen sich vorgelesene/ gehörte texte besser erschließen, sich jene vorlesen lassen können.

Ich selbst lerne inzwischen nur noch so, da ich durch sehrstörung schlecht lesen kann inzwischen.