Anhang 1 zum Vorstandsbericht 2022

Thema Inso-Gerüchte, Insolvenzantragspflichten, Prüf-Pflichten wie auch Antrags-Voraussetzungen

Gerüchte:

mir hat in meiner eigenen Geschichte mal einer n „dollenTipp“ gegeben. Er sagte zu mir, „wenn du jemandem richtig Streß machen willst, das verbreitest du das der Insolvent ist, und stellt, wenn du eine Vertragsbeziehung zu dem hast, nen Insolvenzantrag für den…“

ich fand das sauschräg, wußte nicht wozu das gut sein soll, hab mich später mit dem auch ziemlich in die Flicken bekomme ( und bin da gut rausgekommen).

Hier in meiner Vorstandzeit hatte ich ein wenig das gefühl, das ich grad erklärt bekomm was das soll…also das ich es plötzlich mit Leuten zu tun hatte die diesen Tipp kannten und meinten ihn zu beherrschen, bzw ihm folgen zu wollen…ich hoff, die hatten nicht das Kerlchen als Berater🙈, wobei ich mir beim besten Willen da keine Querverbindungen vorstellen kann.

Diese Gerüchte wurden spätestens 2020 massiv gestreut, ich denke die Mitglieder werden berichten können von wem.

Antragspflichten

klar hat der Vorstand allem vorweg die Pflicht, im Fall eines Falles den Antrag zu stellen…alternativ tun es seine Gläubiger.

als ich 2019 ins Amt kam, war der verein aber nicht Insolvent, noch drohte Zahlungsunfähigkeit. Im Gegenteil, wir hatten ja angefangen genau das abzuwenden, und waren, zwar mühseelig, aber dennoch, auf einem Weg, die Situation wieder stabil zu machen.

ich hab im folgenden peniebelst ein eventuelles Insolvenzrisiko im Auge behalten.

irgendwann hab ich dann nen Insolvenzantrag gestellt…sorry, ich habs grad versucht zu finden und stellte dann fest das ich keine Lust hab zu suchen. Habs aber hier irgendwo, und in meinem Kopf…wo ich grad besser rankomm, ohne mich verrenken zu müssen.

Die Situation war so das ich mit Maike rumschimpfte, da sie mir für die Kalkulation keine Zahlen geben konnte. Sie saß gemeinsam mit einer Hilfe an euren Pächterzahlblättern, und die Lage wurde zum Jahresende enger. Sie konnte mir auch nicht sagen, wann sie mir exakte Zahlen geben kann. Irgendwie wr die Lage Chaotisch und hochstressig.

wir hatten zwar noch die Möglichkeit einer Umlagenerhebung in der Hinterhand…aber in eier Situation in der schon wild Inolvenzgerüchte gestreut wurden, Pächtern der Rat gegeben wurde nicht zu zahlen ( was die Lage natürlich zusätzlich verschlimmerte) eine Umlage zu erheben…wobei sich um unseren letzten Versuch einer Umlage ja auch schon wilde Gerüchte gruppierten ( u.a. Gab es da das erste mal den Vorwurf von „Wahlbetrug“…es ging zwar gar nicht um eine Wahl, sondern um einen Umlagenbeschluss…zudem stellten wir anschließend fest das uns auch noch die Satzungsgrundlage dazu fehlte…also erstmal Grundlagen nachbessern)

kurze Rede langer Sinn…wir hams sein gelassen, stattdessen hab ich nen Insolvenzantrag formlos gestellt…zur Absicherung, um es zur Not getan zu haben.

ich wußte um Bearbeitungszeiten.  Als ich dann vom Gericht angeschrieben wurde, hat die Rechtspflegerin mich zur Richterin durchgestellt. Die hat mir dann den weiteren Ablauf sehr genau erklärt,( und ich der Richterin unsere Situation, )auch das ich noch den Antrag zurückziehen kann. Also das Für und Wieder abgeklärt.

na, und dann hab ich zurückgezogen, denn ein Vermögensverzeichnis, Gläubiger-und Schuldnerverzeichnis hätt ich zu dem Zeitpunkt nicht erstellen können, genau da war Maike mit ihrer Freundin ja dran.

Mittlerweilen versuchten wir parallel, über Ausgabenreduktion die Lage in den Griff zu bekommen. Wir mußten ja nur durchhalten bis zur neuen Jahresrechnungsstellung…die wir parallel dann auf den Weg brachten.

auf das Problem, das wir exakte Bedarfe nicht sicher durchkalkulieren konnten hab ich des öfteren hingewiesen stelle such ich jetzt nicht), da die Gesammtlage einfach zu abentheuerlich und dynamisch war, und die Ausgangsbedingungen eben immer noch nachwirkten und recht bescheiden waren.

Jo, jetzt hab ich eigentlich die drei weiteren Punkte in einem abgearbeitet.also, nach diesem Zeitpunkt sah ich keinen weiteren, wo ich Antragspflichtig gewesen wär. Bis heute nicht. Wir haben noch Geld auf dem Konto, sind nicht drohend Zahlungsunfähig…rest kann man später beguggen, oder muß bei Bedarf halt schnell reagieren. Aber das muß man als Vorstand ja eh.

Anhang 1 zum Vorstandsbericht 2022